Nocte Obducta – Nektar – Teil 1: Zwölf Monde, eine Hand voll Träume _______________________________Aug. 2004 Supreme Chaos Records

Eine musikalische Reise durch die Jahreszeiten

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Frühling: Des schwarzen Flieders Wiegenlied

Ein Glas uralten Whiskys ruht wie rauch’ges Gold in meiner Hand
Die Sonne wirft ihr letztes Licht und spiegelt golden sich im Glas
Kühle Luft umspielt mich sanft, ein leichter Hauch von naher Nacht
Wiegt sich in Abendwärme und mein Tritt spürt wieder weiches Gras

Irgendwo hinter den Wäldern weht ein vager Hauch Anis
Weit entfernt und dennoch klar ein Schatten alter Lieder
Zwielicht wandelt zwischen Sträuchern, farbenfroh in grau gewandt
Und zwischen Tag und Nacht hängt süßer Duft von schwarzem Flieder
Die Kälte alter, dunkler Gräber weicht aus meinen müden Knochen
Ich schreite schlendernd fort und fort durchs Leben nach den Grüften
Die Schatten wachsen dunkler nun, wie Boten einer nahen Nacht
Doch der Geruch des Tages liegt noch immer in den Lüften

Das dunkle Blut der Frühlingsnacht entfaltet fruchtig sein Aroma
Im Schatten dunkler Äste, wo verborg’ne, fremde Vögel singen
Vögel, die der Mond sich schuf, sie folgen ihres Schöpfers Ruf
Dem bleichen Herrn des tiefen Firmamentes der Nacht ein Lied zu bringen

Die Dämmerung verschlingt den Tag, durchflutet mich mit Ewigkeit
Mein Geist erblüht in Finsternis und tastet suchend in die Weite
Der Schwarze Flieder ruft mein Blut zum nebeligen Wald, und du
Erwartest schweigend mich auf des murmelnden Baches dunkler Seite

Der schwarze Flieder
Auf ewig lockt mein Herz
Immer und immer wieder

Wie Tränen eines vergessenen Gottes
Im Traum einer toten Königin
Der Nebel trägt der schwarzen Tulpe Requiem

  • Des schwarzen Flieders Wiegenlied

…und schüchterner Nebel schmiegt sich an uns und wabert
In Träumen
Gottlos
Für immer verloren
Doch in Freiheit

Mein Kopf auf deinem Schoß
Mondlicht fällt in meine blutbenetzten Augen
Regen… oder streicheln Tränen mein Gesicht?
Wird es ein Morgen geben?
Was wird sein für jene, die noch leben?
Die Frühlingsnacht sinkt langsam in ein Nichts
Und längst vergessenes Lachen dringt anheimelnd an mein Ohr…

Ein ferner Duft von Flieder als der Tod uns holt
Falsche Götter höhnen, etwas geht vorbei
Doch dies ist nicht mein erster Tod, die Trauer schmeckt so süß
Denn ich bin wieder frei

Aktion – Verklärung – Trübsicht – Querlage

Mal alles Dicht machen. Wenn der graue Hintergrund für Stimmungsmache sorgt. Naivität ist keine Entschuldigung.

Ein Schelm wer böses Denkt. Mal ne Brüggemamachen und den Dietrich querdenkend liegen lassen. Auch ruhig einen Bruch mit Volker wagen und dann konsequent dahin dicht machen.

Erstaunlich was sich so alles auftut, wer mit wem da so verknüpft. Networking am rechten Rand. Ganz unauffällig und blos agitativ am Set keine Mundschutz tragend. Hach ist das ein cooler Bruch in der ach so intelektuellen deutschen Filmszene. Hauptsache es gibt ne Basis die dann wo anders andockt.