Meditation in H-Metal

Draussen der November im Nebel. Es passt mir. Die Anlage gibt mir massive Klangwälle.

Ultha – The Inextricable Wandering 2018.

Nicht  Werbung! Auf was alles zu achten ist.

The Inextricable Wandering

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Anblick – Antlitz-Auslicht

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Erfasst im Dunkelraum der Ausstellung ,,To Catch A Ghost“ Museum für neue Kunst – Freiburg.

Und am Ende? Nichts. Nada est Nada. Daher nun sein.

Verschwindend

Ich poste und schreibe weil… …genau. Was bleibt… ….ein Blog im Irgendwo. Faszinierend.

Nur wenige werden den Status eines J.W. Goethe erreichen. Nicht mal der Superblogger mit der Punkfrisur wird im globalen Gedächtnis bleiben. Goethe hatte Glück, posthum.

Daher weiter im Moment Leben und staunen.

Raumenge – Engraum

Gewalt gegen Frauen ist nach wie vor ein grosses Thema. Es sind Männer die ihre Macht ausspielen und Destruktion erwirken. Egal welcher Herkunft. (Denke an die Bilder 1941 Urkraine – Endlösung) Die Aktualität und der Missbrauch des Themas durch gewisse politische „Kräfte“ und Funktionäre holt uns immer wieder ein. Es ist ein Sieg der Unsicherheit.

Auch das ,,Versagen“ bezüglich des Umgangs von Gefährdern stimmt bedenklich. Doch wie damit fundiert und vor allem besonnen umgehen um dem Populismus keinen Raum zu geben ist eine immerwährende grosse Herausforderung in einem   demokratisch funktionierendem System.

 

Unschärfe als Fotothema

Schon Ludwig Wittgenstein meinte:
§71 – Philosophische Untersuchungen

„Kann man ein unscharfes Bild immer mit dem Vorteil durch ein scharfes Bild ersetzen?
Ist das unscharfe Bild nicht gerade das was wir brauchen?“

Susan Sonntag: „Fotografieren heisst, Bedeutung verleihen“.

Aus Robert Mertens Buch – Der eigene Blick, S. 260

 

Als Anfänger versucht man natürlich ersteinmal den scharfen Bildern seiner Vorreiter nachzueifern. Pixelschärfe hoch zehn. Das war noch nie mein Ziel. Mich langweilen schon lange all die Elbphilharmoniepowerbilder oder  Plastikpportraits. Ich gehöre garantiert nicht zu den ,,Schärfeenthusiasten“.

So bin ich mit meiner Kamerata auf die freiburger Herbstmesse bei herbstlichem Nasswetter mit der Option der Unschärfe.

Automatikfokus aus und Teleobjektiv bei 18 belassen. Spannendes Spiel mit Licht und Bewegung. Isozahl variabel im Belichtungsmodus. Liveview zum Teil.

Das Suchen nach Motiven war dann eine tolle Herausforderung. Einfach nur so unscharfschiesen ist ja nicht. Was soll drin sein und wo liegt doch der Fokus? Assoziationen sollen ja gegeben sein. Arbeiten mit unterschiedlichen Kontrasten.

 

Messe unsharp

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Train kept a rolling

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Meine erstes in Vinyl war die Geschichte der Lok 1414. Ein Klassiker. Vor allem aus dem ,,Ich kann nicht mehr“ wurde ein „Ich bin so gut“ oder so ähnlich.

Oft rutscht einem ja die Power und Motivation weg. Das ist normal, mir geht das immer wieder mal so. Im Sommer dachte ich dass ich meine Kamera weglege. Einfach zu viel Hitze und kaum Fotomotivation. Doch Holla ich habe mich dann neu fokusiert und nach möglichen Lokations gefahndet, ohne nun gleich 100erte Kilometer weit fahren zu müssen.  Zu dem ists einfach auch mal gut die Kamerata ruhen zu lassen und so zu schauen was in Frage käme.

Der fotografische Blick ist ja bei den meisten Fotograf*Innen vorhanden.

Und natürlich im eigenen Archiv stöbern. So finden sich solche Schätze wie oben aus dem Jahr 2016. Rangelaufen, nichts ahnend. Fotoglück.

Mit Lightroom in Stimmung gebracht.