Rebhang

Der Kaiserstuhl, Weinbaugebiet der Superklasse. Auch zum Wandern eine Freude.

Klima wie auf den Kanaren. Fehlt nur das Meer.

Reihenbildaufnahme mit Photomatix 6 zusammengefügt. (unbezahlte Werbung)
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Master of Puppets 1986/03

33 Jahre ist das nun her. Einst war es ein Akt der Rebellion heute ist es normal.

Metallica lernte ich 1985 via DRS 3 (Schweiz) mit dem Song „The Four Horsemen“ kennen, vom „Kill em‘ All“ Album (1983). Dann das zweite Album „Ride The Lightning“ (1985). All die Metalheads mit ihren Kutten und entsprechenden Batsches darauf. „Ride the Lightning“ war schon ein heftiges Album. Nie hörte ich so schnelles und wildes wie auf jenem Album. Ein Jahr später sollte dann mit Album No. 3 der absolute Durchbruch gelingen.

Das Jahr 1986 begann sehr tragisch. Phil Lynnot verstarb am 04.Jan. an den Folgen seiner Drogenabhängigkeit.

Und dann kam der 03.März. Die Erwartungen gingen steil nach oben. Was konnten die Thin Lizzy und NWOBHM Jünger mit ach den vielen Pickeln im Gesicht nun bieten. Und was sie boten ist bis heute fast unerreicht. Nebenan klopften Anthrax, Megadeth und Slayer lautstark an.

Wie gewohnt ging es bei Metallica mit einem kurzen Gitarenintro los um dann das Tempo zu steigern und vor allem songdienlich auch zu grooven. Der Gesang wurde verbessert und die Produktion suchte seinesgleichen.

Die Platte wurde hin und hergedreht. Es wurde auch genörgelt da Metallica nun besser musizierten und noch ne Halbbalade an Bord hatten. Mich kümmerte das wenig.

Klasse Texte die auch sozialkritisch waren. Drogen, spirituelle Heiler, Vietnamkrieg, Psychiatrie…. …das obligatorische Instrumental fand im Titel „Orion“ seinen Platz. Basser Cliff Burton bot hier seinen grossartigsten Part.

Die nächste Katastrophe in 1986 war dann ende April – Tschernobyl. Da gab es dann Ausgehverbot und viel Zeit zum Platten hören.

Rückblick 2016

Aktuell lese ich das Schwarzweiss Fotomagazin 128, kannte ich bis dahin eher nicht. Tolle Einblicke in die SW Fotografie von einst und heute. Unter anderem ein Feater über Helga und Victor von Brauchitsch. (unbezahlte Werbung) sowie Lutz Scherer (Freiburg) u.v.m.

So habe ich meine Fotoordner durchforstet und zwei Bilder mit Photomatix überarbeitet.

Stellte nebenbei fest dass ich schon lange versuche den gewissen Fotoblick anzuwenden. Gute Feststellung.

Wärmezone

Der Tuniberg, eine Scholle im Südwesten, im Breisgau. Einst ein Korallenriff im Urmeer, irgendwann vor vielen vielen Jahren. Europa war noch nicht und so.

Irgendwann wurde alles trockengelegt und das Riff mit Löss aufgefüllt. Denn der Weltenlenker war ja vorausschaund. ,,Wenn ich dann den Menschen erschaffe so soll er doch die Möglichkeit haben sich an dem zu ergötzen was Ich ihm biete. Dafür bedarf es einer guten Grundlage“. Und so kamen irgendwann Römer ins Land und brachten Weinreben mit. Denn diese Region um und am Kaiserstuhl gilt als die Wärmste im deutschen Land.

Die Entwicklung des Weinbaus war in Gang gebracht und of noch frustran. Erst in den letzten Jahrzehnten wurde der Wein immer Sonnenverwöhnter und die Öchsle stiegen an. Preis-wertiger. Der Weltenlenker hatte nämlich erkannt dass das Klima hier zu mau ist. Folglich schupste er vor 200 Jahren die industrielle Revolution an um ebedem eine globale Erderwärmung zu provozieren. Was jener Schlaukopf jedoch übersah… …nicht alle seiner Geschöpfe sind von diesem Ansinnen begeistert.

Nun ja. Zum Glück ists eine Mär mit dem Weltenlenker und wie Richard Dawkins ihn auch gerne nannte: Der blinde Uhrmacher.

Tuniberg Höhenweg. Blick gen Süden.

Ob die Klimakatastrophe abzuwenden ist? Ob wir die Kurve noch mal für die nun folgenden hinbekommen? Bei so mächtigen Gegnern der „Globalwarming“ Theorie? Schwierig es werden wird.

Denn worauf radikal gedacht zu verzichten sein müsste sollte jedem klar sein. Auf meine Auto? Never. Aufs Fliegen? Oder gar die Kreuzfahrt… oh weh.

Wer dann ,,the Fittest“ ist wird sich in ca. 100 Jahren weisen. Nach uns…

Da passt auch der Song: ,,Der blaue Planet“ von Kraan immer noch. Denn auch die nukleare Bedrohung ist nicht vom Tisch.